Individuelle Afrika Reisen in den Ländern Ägypten, Benin, Burkina Faso, Ghana, Mali und Togo
togo tamberma
Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Abschluss des Reisevertrages

Durch die Anmeldung, die schriftlich, per Fax oder e-Mail, aber auch telefonisch erfolgen kann, nimmt der Kunde das ausgeschriebene Reiseangebot an. Er bietet durch die Reiseanmeldung dem Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages an, der durch die Bestätigung des Reiseveranstalters für beide Seiten verbindlich wird. Für die vertraglichen Verpflichtungen aller mit angemeldeten Personen haftet der Anmeldende. Vor Reisen nach Westafrika empfiehlt der Reiseveranstalter dringend einen “Allgemeinen medizinischen Check” wahrzunehmen. Für die Einreise in die Republik Togo, Ghana, Benin und Burkina Faso Mali  ist - neben einem Touristen-Visa - eine Gelbfieberimpfung obligatorisch. Es ist grundsätzlich möglich, das aufgrund von behördlichen Anordnungen, Naturereignissen oder politische Ereignisse eine gebuchte Rundreise , Sondereise oder andere von uns Angeboten Reisen verkürzt oder aber auch verlängert werden muss. Die alleinige Entscheidung hierüber fällt der verantwortliche Mitarbeiter des Reiseveranstalters vor Ort. Die Sicherheit des Anmeldenden und evtl. Begleitpersonen hat stets vorrangige Priorität. Aus derlei begründeten Programmänderungen leitet sich kein Anspruch auf Kostenerstattung bzw. Schadenersatz ab.

2. Leistungen

Die vertraglichen Reiseleistungen ergeben sich aus der Programm- und Leistungsbeschreibung, der Reisebestätigung sowie den im Reiseangebot gemachten Angaben. Diese Angaben sind für den Reiseveranstalter bindend. Aus sachlich berechtigten, erheblichen bzw. nicht vorhersehbaren Gründen ist der Reiseveranstalter jedoch zur Änderung der Leistung berechtigt, über die der Kunde vor Abschluss des Reisevertrages informiert wird. Ändern Nebenabreden den Umfang der vertraglichen Leistungen ab, so ist hierfür eine ausdrückliche Bestätigung durch den Reiseveranstalter nötig. Ohne ausdrückliche Zustimmung des Reiseveranstalters ist es Dritten nicht erlaubt, abweichende Zusicherungen zu geben.

3. Zahlung des Reisepreises

Der Reiseveranstalter bietet die Möglichkeit einer unverbindlichen Option an. Innerhalb dieser Optionsfrist kann der Kunde eine Entscheidung über den Abschluß eines Reisevertrages treffen. Nach Abschluss des Reisevertrages hat der Kunde eine Anzahlung auf den Reisepreis in Höhe von 40 % der Reisekosten pro angemeldeter Person zu leisten. Bis 14 Tage vor Antritt der Reise ist der Restbetrag zu entrichten.

4. Leistungs- und Preisänderungen

Dem Reiseveranstalter sind Abweichungen und Änderungen vom Inhalt des Reisevertrages auch nach Vertragsabschluss gestattet, sofern diese nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sie nicht erheblich sind sowie den gesamten Zuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen das Änderungen der angegebenen Routen jederzeit möglich sind . Liegen zwischen Vertragsabschluss und Reisetermin mehr als 6 Monate, ist der Reiseveranstalter berechtigt, die ausgeschriebenen Preise für den Fall, das sich z.B. Beförderungskosten und dgl. ändern, in der Art und Weise abzuändern, wie sich Erhöhung der oben genannten Punkte auf den Reisepreis pro Person auswirken. Der Reiseveranstalter hat den Reisenden spätestens 21 Tage vor Reiseantritt über eine nachträgliche Änderung des Reisevertrages bzw. die wesentliche Änderung einer Reiseleistung zu informieren. Nach diesem Zeitpunkt sind Preiserhöhungen nicht mehr möglich. Im Fall einer Preiserhöhung von mehr als 5 % bzw. der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, von der Reise zurückzutreten ohne Reiserücktrittskosten zu zahlen. Diese Rechte hat er unverzüglich telefonisch, schriftlich, per Fax oder E-Mail nach Erklärung des Reiseveranstalters über die Erhöhung des Reisepreises bzw. der Reiseleistungsänderung diesem gegenüber geltend zu machen.

5. Änderung auf Verlangen des Reisenden

Für Änderungen oder Umbuchungen auf Verlangen des Reisenden kann der Reiseveranstalter für Inlands- und Auslandsreisen eine Aufwandsentschädigung bis zu 100,00 Euro verlangen, soweit nicht höhere Aufwendungen nachgewiesen werden können. Eine Umbuchung 30 Tage vor Reisebeginn wird vom Reiseveranstalter als Reise-Rücktritt und Reise-Neuanmeldung behandelt. Durch eine dritte Person kann sich der Reisende jederzeit ersetzen lassen. Der Reiseveranstalter macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass dieser den Reiseerfordernissen zu genügen hat.

6. Rücktritt des Reisenden

Es ist dem Reisenden jederzeit möglich, vor Beginn der Reise vom Reisevertrag zurückzutreten. Der Reiseveranstalter berechnet als Ersatz für Reisevorkehrungen, Aufwendungen und entgangenem Gewinn folgende pauschale Reiserücktrittskosten:

bis zum 40. Tag vor Abreise 20 % vom Reisepreis pro Person

39. - 30. Tag 30 % vom Reisepreis pro Person

29. - 20. Tag 40 % vom Reisepreis pro Person

19. - 09. Tag 50 % vom Reisepreis pro Person

08. Tag oder Nichtantritt der Reise 80 %

vom Reisepreis pro Person Es gilt der Zeitpunkt des Eingangs der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Werden für die Reise vorgesehene Verkehrsmittel vom Reisenden nicht erreicht bzw. kann er die Reise nicht antreten, weil seine Grenzübertritts- oder sonstige Dokumente nicht vorhanden oder unvollständig sind, so gilt auch dies als Rücktritt. Eintrittskarten für kulturelle Veranstaltungen können grundsätzlich dem Veranstalter nicht zurückgegeben werden. Im Fall einer Stornierung durch den Reiseteilnehmer werden diese zu jedem Zeitpunkt des Rücktritts zum vollen Einkaufspreis in Rechnung gestellt. Wird durch die Stornierung eine das Zimmer teilende Person zum Einzelreisenden, wird hierfür der Einzelzimmerzuschlag fällig, welche die stornierende Person zu tragen hat. Werden Reiseleistungen nicht in Anspruch genommen (z.B. aufgrund vorzeitiger Rückreise oder Verzicht des Reiseteilnehmers), leitet sich hieraus nicht der Anspruch auf Erstattung eingesparter Aufwendungen ab.

7. Kündigung infolge höherer Gewalt

Höhere Gewalt ist ein von außen kommendes, keinen betrieblichen Zusammenhang aufweisendes, auch durch äußerste vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht abwendbares Ereignis, das weder in den Risikobereich des Reiseveranstalters noch des Reisenden fällt. Die bloße Möglichkeit des Eintritts einer Gefahrenlage begründet noch keine höhere Gewalt. Beide Vertragsparteien können vom Vertrag zurücktreten, wenn die Reise aufgrund von Krieg, inneren Unruhen, Naturkatastrophen, Havarien, Epidemien oder ähnlichen Fällen höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird, wobei die Partei, die sich auf eine Kündigung wegen höherer Gewalt beruft, die Voraussetzungen (analog § 651 j BGB der BRD) zu beweisen hat. Sobald das Auswärtige Amt in Berlin für ein bestimmtes Gebiet eine generelle Reisewarnung ausgesprochen hat (“erhöhtes Sicherheitsrisiko”) und es zum Krisengebiet erklärt wurde, ist von höherer Gewalt auszugehen. Der Reiseveranstalter kann in diesem Fall für erbrachte bzw. noch zu erbringende Leistungen zur Beendigung der Reise Entschädigung verlangen. Sofern der Vertrag die Rückbeförderung beinhaltet, so ist der Reiseveranstalter hierzu verpflichtet. Hierdurch entstehende Mehrkosten tragen der Reiseveranstalter und der Reisende zu je 50 Prozent, die sonstigen Mehrkosten trägt der Reisende.

8. Rücktritt oder Kündigung durch den Reiseveranstalter

Dem Reiseveranstalter ist es gestattet, vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurückzutreten. Ferner ist ihm erlaubt, auch nach Antritt der Reise den Reisevertrag zu kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung des Reiseveranstalters die Durchführung weiterhin stört oder er sich in einer sonstigen Art und Weise vertragswidrig verhält, was eine sofortige Aufhebung des Vertrages rechtfertigt. Dem Reiseveranstalter steht in einem solchen Fall der Reisepreis zu. Es steht dem Reiseveranstalter frei, evtl. weitere Schadenersatzansprüche geltend zu machen.

9. Versicherung

Die Reiseteilnehmer können sich auf Wunsch gegen die in Zif. 6 genannten Rücktrittskosten unter bestimmten Voraussetzungen versichern. Entsprechende Angebote von Reiseversicherungen schickt der Reiseveranstalter gerne zu. Der Reiseveranstalter stellt hiermit klar, dass er im Schadensfall mit der Regulierung nicht befasst ist. Sämtliche Ansprüche sind an den Versicherer zu stellen. Der Reiseveranstalter empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung, einer Reiseabbruch-Versicherung sowie einer Reisekranken-Versicherung für Reisen ins Ausland.

10. Gewährleistung und Abhilfe

Sollten einzelne Reiseleistungen nicht Vertragsgemäß sein, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Hierfür hat er dem Reiseveranstalter eine angemessene Frist zu setzen. Diese Abhilfe besteht, sofern dies möglich, erforderlich und kein überverhältnismäßiger Aufwand hierfür notwendig ist, in der Beseitigung des Mangels oder in einem gleichwertigen Ersatz. Der Reisende steht dafür ein, alle nötigen Schritte, die ihm zumutbar sind, zu unternehmen, um eventuelle Schäden so gering wie möglich zu halten. Für den Zeitraum der nicht vertragsgemäßen Reiseleistung kann der Reisende einen Anspruch auf Reisepreisminderung geltend machen. Dieser Anspruch entfällt, wenn der Reisende es schuldhaft unterlässt, den Mangel während der Reise zu rügen. Die Reiseleitung (ausweislich Mitarbeiter des Reiseveranstalters) nimmt Mängelanzeigen und Abhilfeverlangen vor Ort entgegen und ist beauftragt, Abhilfe zu schaffen, sofern möglich und erforderlich. Dies schließt Vereinbarungen ein, mit denen Reisemängel vor Ort ausgeglichen und durch Zusatzleistungen einvernehmlich mit dem Reisenden kompensiert werden. Die Reiseleitung ist nicht berechtigt, Ansprüche gegen den Reiseveranstalter anzuerkennen.

11. Abtretungsverbot

Die Abtretung von Ansprüchen des Reisenden an Dritte ist ausgeschlossen, wie auch die gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen des Reiseteilnehmers durch Dritte im eigenen Namen.

12. Pass, Visa und Gesundheitsvorschriften

Der Reiseveranstalter informiert seine Kunden bei Reisen nach Westafrika über Paß, Visa und Gesundheitsvorschriften, die ihm bekannt sind, nach bestem Wissen und Gewissen. Sollte der Reiseteilnehmer den Reiseveranstalter mit der Einholung eines Visums beauftragt haben, so haftet der Reiseveranstalter nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang beim Reisenden, es sei denn, er hat die Verzögerung zu vertreten. Grundsätzlich ist der Reisende für die Einhaltung aller für die Durchführung der Reise betreffenden Vorschriften selbst verantwortlich. Werden diese Vorschriften nicht beachtet, gehen alle hieraus resultierenden Nachteile zu Lasten des Reiseteilnehmers, es sei denn, sie sind bedingt durch falsche Informationen durch den Reiseveranstalter. Für den Fall, das der Reisende an der Reise nicht teilnehmen kann, weil er Einreisevorschriften nicht einhält oder das Visum durch sein Verschulden nicht rechtzeitig erteilt wird, stehen dem Reiseveranstalter die in Ziffer 6 näher beschriebenen Rücktrittsgebühren zu.

13. Reiseunterlagen

Sollten alle Reisedokumente eine Woche vor Beginn der Reise beim Teilnehmer noch nicht eingetroffen sein, ist der Reiseveranstalter zu verständigen. Der Versand der Unterlagen geschieht auf Risiko des Reiseteilnehmers.

14. Haftungsbeschränkung

 Der Reiseveranstalter haftet für Schäden, die keine Körperschäden sind und die nicht grob fahrlässig entstanden sind, beschränkt mit dem einfachen Reisepreis (ohne Abschussgebühren bei Jagdsafaris). Diese Haftungsbeschränkung gilt auch für Schäden, die ein Leistungsträger zu verantworten hat. Haftungseinschränkende oder haftungsausschließende gesetzliche Vorschriften, die auf internationalen Übereinkommen beruhen und auf die sich ein von uns eingesetzter Leistungsträger berufen kann, gelten auch zu unseren Gunsten. Für Fremdleistungen, die vom Reiseveranstalter vermittelt werden, haftet der Reiseveranstalter nicht, da er nur für seine eigenen Leistungen haftet und keinerlei Haftung übernimmt für Leistungen, die von Dritter Seite erbracht werden. Bei allen Linienflügen tritt der Reiseveranstalter lediglich als Vermittler auf. Für die Erbringung der Beförderungsleistung haftet daher nicht der Veranstalter sondern die jeweilige Fluggesellschaft gemäß deren Beförderungsbestimmungen.

15. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung

Macht der Reisende Ansprüche gegen den Reiseveranstalter wegen nicht vertragsgemäßer Leistung geltend, so hat er dies innerhalb eines Monats nach vertraglich geregelter Beendigung der Reise zu tun, wobei für die Frist der Zeitpunkt des Posteingangs beim Reiseveranstalter maßgeblich ist. Danach können Ansprüche nur noch geltend gemacht werden, wenn der Reisende schlüssig darlegen kann, das er die Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte. Sämtliche Ansprüche verjähren nach einem Jahr, beginnend mit dem Tag des vertraglichen Endes der Reise. Macht der Reisende Ansprüche geltend, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem die Ansprüche vom Reiseveranstalter schriftlich zurückgewiesen worden sind.

16. Gerichtsstand

Es gilt als Gerichtsstand für das Mahnverfahren, für alle Streitigkeiten aus dem Reisevertrag oder im Zusammenhang damit sowie unter Vollkaufleuten Lomè ( Republik Togo ) als vereinbart.

17. Schlussbestimmungen

Alle Reiseangebote des Reiseveranstalters entsprechen dem augenblicklichen Planungsstand, vorbehaltlich evtl. Änderungen und Verfügbarkeit bis zum Reisevertragsabschluss. Der Reiseveranstalter behält sich vor, Änderungen wegen Irrtümern oder Druckfehlern vorzunehmen. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, begründet dies nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages