Individuelle Afrika Reisen in den Ländern Ägypten, Benin, Burkina Faso, Ghana, Mali und Togo
Informationen rund um Mali

Geographie

Mali erstreckt sich von allen Sahelländern am weitesten nach Norden in die Sahara hinein und verfügt über mehrere Klima und Vegetationszonen. Die saharische Zone kennt keine regelmäßigen Niederschläge. Südlich schließt sich zwischen dem oberen Senegal und dem mittleren Niger die Sahelzone an  ( Dornbuschsavanne, mit vereinzelt stehenden Akazien- und Baobabbäumen ).  Aufgrund der spärlichen Niederschläge ist der Anbau von Grundnahrungsmittel nur mit Hilfe von künstlicher Bewässerung möglich.

In der südlich angrenzenden Sudanzone ( Trocken- und Feuchtsavanne)  sind neben Baobabs vor allen Borassuspalmen und Schibutterbäume charakteristisch.

Sehr stark prägend sind die beiden Hauptflüsse des Landes, der Senegal und der Niger, die beide im Fouta Djalon entspringen und den Westen bzw. den Süden des Landes durchqueren. Der Niger ist Lebensader und wichtigster Nahrungsspender Malis. An seinem Ufer leben etwa 70% der Bevölkerung. Der Niger teilt sich in mehrere Arme und bildet zusammen mit dem bei Mopti in den Niger mündenden Bani das Niger Binnendelta, das sich in der Regenzeit in einen riesigen See verwandelt und nach Abfluß des Hochwassers ein sehr fruchtbares Schwemmland hinterläßt.

Weite Ebenen und flache Becken, aus denen sich vereinzelte Kegel und Tafelberge erheben, sowie steile Landstufen wie die Falaise de Bandiagara bestimmen weitgehend das Landschaftsbild.

Bevölkerung

Die Bevölkerung Malis setzt sich aus ca. 30 verschiedenen Ethnien zusammen, unter anderem Bambara (mit 30 % Hauptbevölkerung), Malinké, Fulani (Fulbe, Peulh), Sarakolè (Maraka), Songhai, Minianka, Bozo, Khassonké, Bobo, Senufo, Dogon, Tuareg, Mauren (speziell die Kunta) und Dioula, die sich durch verschiedene Sprachen und Kulturen auszeichnen und weitestgehend friedlich zusammenleben. Heute lebt die Bevölkerung Malis im Bewußtsein ihrer reichen Vergangenheit, die in den Liedern und zahlreichen Geschichten weiterlebt.

Religion

Die Einwohner der Sudanzone nahmen durch den Kontakt mit den nordafrikanischen Muslimen schon frühzeitig größtenteils den Islam als Religion an. Gleichzeitig bestanden daneben die einheimischen Glaubensformen weiter. Der Islam ist mit 90 % die am meisten verbreitete Religion der Bevölkerung in Mali (Muslime leben vor allem im Norden); im Süden dagegen praktizieren etwa 8 % der Bevölkerung animistische Religionen. Katholiken und Protestanten machen einen Anteil von 2 % aus. Die Große Moschee von Djenné ist eines der größten Lehmgebäude der Welt und zählt zu den berühmtesten Bauwerken Afrikas. Im Jahr 1998 wurde sie gemeinsam mit der Altstadt Djennés von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Kreditkarten:

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Währung: cfa Franc 655 cfa = 1 Euro

Hinweis:

Bitte bedenken Sie, dass Sie in Ländern der Dritten Welt reisen. Die Straßenverhältnisse sind mit denen in unserem Land nicht vergleichbar. Das Gefühl für Pünktlichkeit und das Zeitgefühl sind anders als bei uns. Es kann deshalb zu Verzögerungen kommen. Die Fahrzeuge sind im Allgemeinen in einem  sehr guten Zustand. Wir legen Wert auf bestmöglichen technischen Standart. Es ist jedoch nicht aus-zuschließen, das es unterwegs zu Reparaturstopps kommen kann. Bitte bedenken Sie, das unberechenbares Wetter und nicht kalkulierbare Naturereignisse vorkommen können. Wetter und Natur bestimmen somit auch den Tourablauf. Selbstverständlich ist die Durchführung sämtlicher Programmpunkte das Ziel Verschiebungen oder Programmänderungen aufgrund ungünstiger Verhältnisse sind jedoch vorbehalten. Die Reiseteilnehmer sollten flexibel sein und  der einen oder anderen Situation mit Verständnis und Geduld begegnen.

Bei uns erleben Sie das wirkliche, das echte Afrika.